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Erlanger Zentrum für Islam und Recht in Europa

Das Erlanger Zentrum für Islam und Recht in Europa (EZIRE) betreibt Forschung und Lehre zum Islam und zu muslimischem Leben in Europa aus multidisziplinärer Perspektive. Das EZIRE bietet neben Forschung und Lehre Dienstleistungen wie Fortbildungen sowie Beratung, Expertise und Gutachten an.

Die aktuellen Entwicklungen in der Türkei, deren Höhepunkt das Verfassungsreferendum über die Einführung eines Präsidialsystems vergangenen Sonntag war, irritieren derzeit die westliche Staatengemeinschaft. Viele befürchten, dass das Land in eine Diktatur abdriftet. Wohin steuert die Türkei? Wieviel türkische Innenpolitik vertragen europäische Staaten? Und welche Rolle spielt dabei der Islam? Hüseyin Çiçek, wissenschaftlicher Mitarbeiter am EZIRE, hat sich in diversen Beiträgen für Funk und Fernsehen mit dieser Frage beschäftigt.

Der Journalist Constantin Schreiber zeichnet in seinem neu erschienenen Buch "Inside Islam" ein negatives Bild über die deutsche Moscheenlandschaft. In vielen der von ihm besuchten Moscheen würde demokratiefeindliches Gedankengut gepredigt. Im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur kommentiert Mathias Rohe die Arbeit Schreibers.

Die wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des EZIRE beteiligen sich mit Lehrveranstaltungen am Masterstudiengang Nahoststudien an der FAU. Auch im Sommersemester 2017 haben Studierende wieder die Möglichkeit, aus einer Vielzahl von Lehrveranstaltungen auszuwählen - manche sind auch für Gasthörer geeignet!

Am 16. April wird in der Türkei ein Referendum über eine mögliche Verfassungsänderung abgehalten. Die Forschungsstelle für Türkisches Recht an der FAU, Kooperationspartner des EZIRE, hat alle Textpassagen, die geändert werden sollen, übersetzt und die Änderungen hervorgehoben. Ihr Ziel: Eine objektive Debattengrundlage.

Der Deutsche Orientalistentag (DOT) ist die größte Fachveranstaltung der deutschen Orientalistik und einer der bedeutendsten wissenschaftlichen Kongresse für orientalistische Studien weltweit. Das fachliche Spektrum umfasst den Alten und Modernen Vorderen Orient einschließlich Nordafrikas sowie den gesamten asiatischen Raum, mit Schwerpunkten in Zentral-, Süd- und Ostasien. Für den Kongress in Jena können bis zum 31. März 2017 Abstracts eingereicht werden.

Terror, Burka, Kinderehe – das sind die Themen, die die deutsche Gesellschaft beim Thema Islam im Jahr 2016 beschäftigt haben. Doch ist dieses negative Bild wirklich gerechtfertigt? Welche Herausforderungen warten 2017 auf Deutschland, und wie kann diesen in gemeinsamer Arbeit mit Muslimen und Musliminnen begegnet werden? Mathias Rohe zieht im Gespräch mit Christiane Florin eine „Islambilanz“ des Jahres 2016 und sagt deutlich: „die Nerven liegen blank“.