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Mathias Rohe über Ansätze zu Prävention und Deradikalisierung im islamistischen Kontext

Foto: dpa/Michael Kappeler (RP Online)

In der aktuellen digitalen Ausgabe des ZWD-Politikmagazins bezieht Mathias Rohe, Juraprofessor and Islamwissenschaftler an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Gründungsrektor des EZIRE, Stellung zu Fragen im Umgang mit radikal islamistischen Lehren. Um den vielfältigen Ursachen von islamistischer Radikalisierung zu begegnen, müsse auch eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den islamistischen Ideologien stattfinden. So könne man durch überzeugende Gegenargumente Alternativen zur radikalen Interpretationen der islamischen Glaubenslehre liefern.

Erlebtes und reflektiertes Glaubensleben im Alltag kann religiöse Angst- und Überheblichkeitspädagogik ersetzen – die Möglichkeit der reflektierten
Selbstpositionierung sollte attraktiver sein als die scheinbar einfachen, intellektuell unterbelichteten Wahrheitsbotschaften der Radikalen