33. Deutscher Orientalistentag

Gastgeber des 33. Deutschen Orientalistentags zum Thema „Asia, Africa and Europe“ vom 18.-22. September 2017, der von der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft (DMG) veranstaltet wird, ist die 1558 gegründete Universität Jena, die heute den Namen Friedrich Schillers trägt.

Die Teilnahme an der repräsentative Veranstaltung der deutschen Orientalistik, die im Abstand von drei bis fünf Jahren abgehalten wird, steht allen deutschen und ausländischen Fachgelehrten offen und ist nicht an die Mitgliedschaft in der DMG gebunden. Somit reicht die Bedeutung der Deutschen Orientalistentage weit über den deutschen Sprachraum hinaus.

Die Arbeit der Orientalistentage findet in einer begrenzten Anzahl von fächerübergreifenden Arbeitskreisen und wissenschaftlichen Vorträgen zu einem allgemein interessierenden Rahmenthema statt, in Fachgruppen werden wissenschaftliche Spezialthemen behandelt und diskutiert. Mehrere Fachsektionen innerhalb der DMG führen im Rahmen der Deutschen Orientalistentage oder auch außerhalb spezielle Zusammenkünfte durch.

Fachsektion „Politik, Wirtschaft und Gesellschaft des Nahen Ostens“

Für die Fachsektion „Politik, Wirtschaft und Gesellschaft des Nahen Ostens“ können bei den Sektionsleitern Thomas Demmelhuber und Jörn Thielmann (FAU Erlangen-Nürnberg/EZIRE) die Abstracts bis zum 31. März 2017 eingereicht werden.

Der Deutsche Orientalistentag (DOT) ist die größte Fachveranstaltung der deutschen Orientalistik und einer der bedeutendsten wissenschaftlichen Kongresse für orientalistische Studien weltweit. Das fachliche Spektrum umfasst den Alten und Modernen Vorderen Orient einschließlich Nordafrikas sowie den gesamten asiatischen Raum, mit Schwerpunkten in Zentral-, Süd- und Ostasien. Der DOT wird von der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft (DMG) einberufen, die mit der Ausrichtung eine Universität mit orientalistischem Fächerspektrum betraut. Der erste DOT fand im Jahre 1921 in Leipzig statt. Mit Jena wird dieser Kongress 2017 zum ersten Mal in Thüringen abgehalten.

Thema des diesjährigen DOT

Der Jenaer DOT steht unter dem Motto „Asien, Afrika und Europa“. Damit wollen die Organisatoren zwei Schwerpunkte hervorheben:

  1. den Wissenstransfer zwischen Orient und Okzident und die damit einhergehenden Grundlegungen abendländischer Kultur in Antike und Mittelalter und
  2. das erwachende Interesse der europäischen Wissenschaft am Orient und die Geschichte seiner Erforschung in neuerer Zeit.

Dieses Motto, das sich in einer Reihe von Veranstaltungen und Panels niederschlägt, soll nicht mehr als eine Anregung sein. Beiträge, die diesen Themenschwerpunkt bedienen, sind ebenso willkommen wie Vorträge, Panels und Workshops zu anderen Zweigen der Wissenschaft.

Eine Übersicht der geplanten Panels (Stand: 03. April 2017) findet sich hier.